Kreditkarten
17.11.2009 - Kreditkarten Missbrauch in Spanien
Nachdem ein Hacker Angriff auf einen spanischen Verwalter von Kreditkartendaten stattfand, steht nun der größte Austausch von Kreditkarten in Deutschland bevor. Urlauber die in letzter Zeit in Spanien mit ihrer Kreditkarte bezahlt hatten und deren Daten gefährdet sind werden von den jeweiligen Kreditinstituten angeschrieben und bekommen eine neue Kreditkarte. Aus Sicherheitsgründen und zur Vorbeugung werden wohl alle Kreditkarten ausgetauscht.
15.12.2008 - Christstollen-Diebe für Kreditkarten-Skandal verantwortlich
Deutsche Kreditkarten-Besitzer können aufatmen: Um die Sicherheit der Kundendaten ist es in Deutschland offenbar doch nicht ganz so schlecht bestellt wie nach dem vermeintlichen Diebstahl von Kreditkarten-Daten in der vergangenen Woche zu befürchten war. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt, die mit dem Fall betraut war, konnte die Hintergründe und den Tathergang des Kreditkarten-Skandals inzwischen lückenlos klären.
Demnach haben zwei Kurierfahrer im Alter von 27 und 35 Jahren ein an die Frankfurter Rundschau adressiertes Päckchen mit Christstollen geöffnet und die weihnachtliche Leckerei entwendet. Um den Diebstahl zu vertuschen, haben die Kurierfahrer kurzerhand eine Sendung des Kreditkarten-Abrechners Atos an die Landesbank Berlin mit dem Adressaufkleber des Weihnachtspäckchens etikettiert. Ohne es zu wissen, überbrachte der Kurierdienst der Frankfurter Rundschau auf diesem Wege eines von insgesamt sechs Paketen mit hochsensiblen Daten von Kreditkarten-Kunden, die restlichen fünf Pakete landeten wie vorgesehen bei der Landesbank Berlin. Die Frankfurter Rundschau hatte damit eine perfekte Story, machte den Vorfall öffentlich und verständigte die Polizei.
05.12.2008 - Spezielle Mekka-Kreditkarte für Moslems bei der First Gulf Bank
Die Scharia, die höchste Rechtsinstanz des Islams, verbietet den Muslimen den Umgang mit jeglicher Form von Krediten und Zinsen. Gleichzeitig gilt jedoch die Pilgerreise nach Mekka (Saudi-Arabien) als höchste Pflicht eines jeden Moslems, sofern er gesundheitlich dazu in der Lage ist und es sich finanziell leisten kann. Da die Reise nach Mekka aber je nach Wohnort mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden ist, hat die First Gulf Bank nun tief in die Trickkiste gegriffen, um das Kreditverbot der Scharia zu umgehen.
Mit der Mekka-Kreditkarte der First Gulf Bank können Gläubige Punkte, sogenannte “Steps”, sammeln und so im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt nach Mekka kommen. Die Besitzer der Mekka-Kreditkarte kaufen Güter oder Dienstleistungen nicht direkt ein, sondern über die First Gulf Bank. Diese verkauft die Produkte dann etwas teurer an den Endkunden weiter, der der Pilgerstätte Mekka dafür pro Währungseinheit einen “Step” näherkommt. Um den Segen der Scharia zu erhalten, müssen auch sämtliche Gebühren für die Mekka-Kreditkarte in Form von “Steps” gutgeschrieben werden.
27.11.2008 - Florierender Internet-Handel mit Kreditkartendaten
Der Sicherheits-Software-Riese Symantec hat vor wenigen Tagen eine aktuelle Studie zur weltweiten Kriminalität im Internet veröffentlicht und kam dabei zu alarmierenden Zahlen. Im Rahmen der Studie überwachte Symantec ein Jahr lang den Umgang mit gestohlenen Finanzdaten im Internet, wobei der Gesamtumsatz dieser illegalen Sparte auf mehrere Hundert Millionen US-Dollar geschätzt wird. Mit fast einem Drittel dieses Umsatzes ist der Verkauf von Daten gestohlener Kreditkarten der Spitzenreiter dieser unrühmlichen Rangliste.
Der Verkauf von gestohlenen Kreditkarten bringt den Händlern auf dem Schwarzmarkt Preise zwischen 10 Cent und 25 US-Dollar an, je nach Art und Limit der Kreditkarte. Angesichts einer durchschnittlichen Obergrenze von bis zu 4.000 US-Dollar pro Karte sowohl für die Kunden als auch die Langfinger ein durchaus lukratives Geschäft. Symantec geht davon aus, dass auf den diversen Servern der Kreditkarten-Mafia weltweit derzeit Kreditkarten mit einer kombinierten Obergrenze von mehr als 5 Milliarden US-Dollar im Umlauf sind. Bevorzugte Standorte der Untergrund-Server sind nach wie vor die USA und Europa sowie der Nahe Osten
23.11.2008 - American Express wird zur Bank
Die aktuelle Krise des Weltfinanzmarkts hat ihre Wurzeln in den USA, von wo aus sie kurz nacheinander auf Europa und schließlich auch Asien übergriff. In den USA gehen einige in der Finanzbranche nun ganz neue Wege, um auf den nationalen Finanzfond zur Rettung der US-amerikanischen Banken zugreifen zu können.
Aktuellstes Beispiel ist der Kreditkartenkonzern American Express, der seit Montag (10.11.2008) mit Zustimmung der US-Notenbank Federal Reserve als Bankinstitut geführt wird. Die Federal Reserve leiht bedürftigen US-Banken Geld, um Zahlungsausfälle ihrer Schuldner auffangen zu können. Denselben Schritt wie American Express gingen zuvor schon Goldman Sachs und Morgan Stanley, die ehemals den Status einer Investment Bank führten.
American Express war im September nach Zahlungsausfällen von Kreditschuldnern in Schieflage geraten. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern Mastercard und Visa, die mit Mitgliedsbanken zusammenarbeiten, vergibt American Express die Kredite selbst und trägt damit auch das alleinige Risiko bei Zahlungsausfällen. American Express-Chef Kenneth Chenault betonte jedoch, dass das Kerngeschäft nach wie vor von Zahlungssystemen gebildet werde und der Statuswechsel nicht mit einem Strategiewechsel gleichzusetzen sei.
29.12.2008 - Keine Kreditkartenkrise in Deutschland befürchtet
Im Zeichen der Finanzkrise sorgte eine Meldung der Kreditkartenriesen American Express für Aufsehen. American Express vermeldete in der vergangenen Woche einen Gewinneinbruch und machte dafür nicht bezahlte Kreditkarten-Schulden seitens der Kunden in den USA verantwortlich. Die Deutsche Bank AG beruhigte nun die deutschen Kreditkarten-Kunden dahingehend, dass mit ähnlichen Problemen in Deutschland derzeit nicht zu rechnen sei.
Das Zahlungssystem der Kreditkarten-Anbieter sei in Europa sehr viel zuverlässiger als jenes in den USA, wie ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte. Demnach zahlten die meisten deutschen Kreditkarten-Kunden ihre Rechnungen pünktlich zu einem bestimmten Stichtag. In den USA sei es dagegen durchaus üblich, dass auf die Rechnungen Zinsen aufgeschlagen werden, was den Rechnungsbetrag nach und nach steigen ließe und den Kunden darüber hinaus eine Ratenzahlung ermögliche, so der Sprecher.
Die Deutsche Bank stellte klar, dass es sich bei dem aktuellen Problem von American Express um ein rein amerikanisches Problem handle, welches in Deutschland ausdrücklich nicht vorhanden ist.
20.11.2008 - Citibank VISA Gold Kreditkarten Aktion
Die Citibank bietet seit dem 08.10.2008 die Citibank VISA Gold Kreditkarte bei Online Abschluss exklusiv für ein Jahr kostenlos an. Dieses Angebot gilt bis zum 28.02.2009 und bietet eine Kostenersparnis von € 66,-
Die Citibank VISA Gold Kreditkarte beinhaltet u.a. folgende Leistungen:
- Einen weltweiten Versicherungsschutz
-Assistance-Service: Informiert und hilft - Wo immer Sie auch unterwegs sind
-Persönlicher Kreditrahmen der sofort genutzt werden kann
-Teilzahlungsfunktion